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Jetzt gehts los!

Alle Maße die ich hier nenne beziehen sich natürlich nur auf die vorher genannten Komponenten. Wenn jemand andere Teile nutzen möchte, muss er die Maße entsprechend anpassen.

Als erstes sägen wir das 10x10 mm Aluvierkantrohr in 4 gleichlange Stücke mit jeweils 245 mm Länge. So bleibt nur ein kleines Stück einer 1 Meter Stange als Verschnitt übrig. Die Schnittkanten sauber entgraten.

Dann bohren wir die Befestigungslöcher für die Rahmenplatten und Motoren nach dieser Zeichnung in die Ausleger. Die Zeichnung ist eine .pdf Datei und hat die Möglichkeit verschiedene Ansichten (Layer) ein oder auszublenden. Bitte drauf achten: Da wo die Motoren hinkommen gibt es unterschiedliche Löcher auf der Ober und Unterseite! 

Die fertig gebohrten Arme sollten dann  so aussehen::

Als nächstes können die Motoren auf den Armen mit den mitgelieferten M3 Senkkopfschrauben montiert werden. Das Mittelloch ist so bemessen daß der Wellenstummel und die Sicherungsscheibe der Motorwelle freidrehend reinpasst. Die Anschlusskabel sollten alle auf der selben Seite liegen. Zur Orientierung kann man sich immer die passenden Bilder in der Gallerie anschauen. Dann werden die Auslegerarme mit den Rahmenplatten verschraubt. Die Seite mit den Lötpads kommt nach oben. Auf der Unterseite der Rahmenplatten müssen die inneren Löcher soweit angesenkt werden daß die Schrauben nicht mehr herausstehen. Hier liegt später der Akku auf und der mag keine rausstehenden Schraubenköpfe.

Jetzt haben wir zum ersten Mal den Kopter in seiner ganzen Grösse vor uns liegen.

Bereits jetzt wird festgelegt was später in Flugrichtung gesehen vorne und hinten ist. Wichtig hierbei ist die Drehrichtung der Motoren und der Anschlussplatz des Reglers auf der Hauptplatine. Man sieht auf diesem Bild wie die Drehrichtung sein muss und wo die Regler angeschlossen werden müssen. Ich habe mir diese Werte mit Edding auf den Armen notiert. Ein vertauschen der Arme und damit auch der Drehrichtungen oder Anschlussplätze führt zu einem unkontrollierten Flugverhalten, wie ich selbst schon feststellen durfte ;-)

Der nächste Schritt ist das anfertigen und anlöten des Akkuanschlusskabels auf der Rahmenplatte. Ich benutze dazu diese XT60 Stecker und Buchsen und ein 2,5mm² dickes Silikonkabel. Das Anschlusskabel sollte nicht dünner sein weil hier schonmal locker 40- 50 Ampere bei Vollast durchfließen. Die verwendeten Stecker sind dafür ausgelegt, lassen sich sehr gut löten und man bekommt sie bei Ebay für wenig Geld im 10er Pack.

Vor dem Verlöten der Regler mit den Motoren werden die Regler entweder mit vorhandener Programmierkarte oder per Sender passend eingestellt. Folgende Einstellungen MÜSSEN gesetzt werden:

Bremse: AUS;   Batterie Typ: NiMH;  Start Modus: Normal;  Timing: High;  Abschaltspannung: Niedrig;  Governor Modus : AUS;

Hier noch eine Erklärung, warum der Batterietyp, obwohl wir LIPO Akkus verwenden, auf NiMh gesetzt werden muss. Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Abschaltspannung der beiden Akkutypen. Eine Lipo Akkuzelle wird bei 3,7 Volt vom Regler als leer erkannt und dann abgeschaltet um die Zelle nicht zu beschädigen. Das wäre also bei einem 3-zelligen Lipo-Akku bei etwa 10,8-11,1 Volt der Fall. Ein NimH Akku dagegen wird erst bei 0,8 Volt pro zelle als leer erkannt. Wenn wir den Regler also auf Batterie-Typ LIPO stellen, würden die Regler bei erreichen von 10,8 Volt den Kopter komplett abschalten. Daraus resultiert dann eine sogenannte "Unkontrollierte Landung", das wollen wir nicht wirklich. Der Nachteil bei der NimH Einstellung ist, das der Regler jetzt nicht "weiß" daß wir LiPo´s verwenden und den Akku gnadenlos leerfahren würde. Das zerstört natürlich die LiPo Zellen. Um das zu verhindern müssen wir einen Lipo-Wächter wie zum Beispiel diesen hier  an den Balanceranschluss des Akkus anstecken. Wenn der Lipo-Akku seine normale Abschaltspannung erreicht fängt der Wächter lautstark an zu piepsen und signalisiert uns dadurch daß wir landen müssen.


Anlöten und Verkabeln der Fahrtregler: Die Fahrtregler werden mit dem Kühlkörper auf den Auslegerarm gelegt und mit einem Kabelbinder noch verschiebbar befestigt. Die Anschlussleitungen der Motoren werden nicht gekürzt. Wenn gekürzt werden muss, dann nur die Leitungen vom Regler kürzen. Zunächst also die Motoren und Regler miteinander verlöten. Ganz wichtig dabei:

Auf die Drehrichtung achten ! Den Motor provisorisch anlöten und die Drehrichtung mit einem Servotester prüfen. Wenn sie verkehrt ist müssen nur zwei (egal welche) Leitungen zwischen Motor und Regler vertauscht werden. Schrumpfschlauch nicht vergessen! Dann werden die Kabel sauber auf dem Arm mit Kabelbindern fixiert und erst dann werden die Akku Anschlussleitungen des Reglers gekürzt und auf der Rahmenplatte angelötet. Bei 2 Reglern müssen die Anschlussleitungen gekreuzt werden. Siehe Plus und Minus Aufdruck auf der Rahmenplatte. Bei allen Lötarbeiten darauf achten daß keine kalten Lötstellen produziert werden. Kalte Lötstellen sind eine häufige Ausfall oder Fehlerquelle. Zur Orientierung wieder die Bilder in der Galerie anschauen.

Als nächstes wird das Akkuanschlusskabel angefertigt und an den mittleren Lötpads der Rahmenplatte angelötet. Nicht mit Lötzinn sparen, denn hier fließt der gesamte Strom!

Dann werden durch die verbliebenen 4 Löcher der Rahmenplatte M3 x 16 mm Nylonschrauben von unten durchgesteckt und mit Kunststoffabstandshaltern verschraubt. Auf diese Abstandshalter kommt die Hauptplatine. Meine haben 12mm Länge. Ich möchte den "Turm" möglichst niedrig halten um bei einem Absturz auf den Kopf die Elektronik zu schützen. Solange die Motoren mit den Propellermitnehmern länger sind als der Turm hoch ist, wird das gehen.

Damit wäre der mechanische Aufbau zunächst erledigt, weiter geht´s auf der nächsten Seite mit dem Aufbau der Elektronik.

   

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