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Der Einbau der Elektronik Komponenten ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. Damit die Waage auch verlässliche Ergebnisse anzeigt, muß sie konfiguriert und eingestellt werden. Der Einfachheit halber und weil Nightflyer88 das ganze Procedere auf seiner Seite sehr gut beschrieben hat, werde ich die einzelnen Schritte nicht nochmal beschreiben sondern nur verlinken.  Als erstes rufen wir die Webseite der Schwerpunktwaage mit dem PC oder Handy im jeweiligen Browser auf. Wer die Waage zum ersten mal startet, beginnt am besten hier zu lesen und sich an die Anleitung zu halten. Wenn die eigenen WLan Daten bereits vorher konfiguriert und gespeichert wurden, die Waage sich also im eigenen WLan befindet, reicht es die IP adresse die der Router unserer Waage zugeteilt hat aufzurufen. Nachdem die Webseite aufgerufen wurde klicken wir uns dann zu dieser Seite durch und geben hier unsere ausgemessenen Maße ein. Da die Waage ja diverse Formen und Größen haben kann ist es wichtig hier die richtigen Angaben zu machen. Die Software muß die Geometrie unserer Waage kennen um richtig zu rechnen.

Die Meßzellen müssen aufgrund von Fertigungstoleranzen kalibriert werden. Diese ermittelten Faktoren müssen der Software auch mitgeteilt werden. Die Standarteinstellung der Faktoren ist 900. Die Software bietet eine Möglichkeit zur automatischen Kalibrierung der Wägezellen. Das hat bei mir aber trotz mehrfacher Versuche nie richtig funktioniert. Es wurden immer irgendwelche utopischen Kalibrierfaktoren ermittelt und die Waage zeigte entsprechenden Blödsinn an. Ich habe die Faktoren daher auf altmodische Weise mit jeder Wägezelle einzeln ermittelt und gespeichert. Dazu stellt man ein bekanntes Referenzgewicht auf die Zelle und verändert jetzt den Faktor auf der Webseite solange, bis das angezeigte Gewicht mit dem tatsächlichen Gewicht übereinstimmt. Nach jeder Änderung speichern nicht vergessen. Erst nach dem speichern wird der neue Faktor umgerechnet. So werden alle drei Messzellen einzeln kalibriert. Danach wird die Wägeplatte auf die Auflagespitzen gelegt und die Waage erstmal über die Webseite tariert. Das Display sollte dann 0g anzeigen. Darauf achten daß die Waage genau im Wasser steht. Wie jede andere Waage auch, reagiert diese auf jede kleine Abweichung aus der Ebene mit falschen Werten. Ich habe mir deshalb eine kleine Libelle auf die Wägeplatte geklebt und justiere sie jedesmal vor einem Wägevorgang mit den verstellbaren Füssen. Dann stellen wir nochmal ein etwas schwereres Referenzgewicht in die runde Aussparung der Wägeplatte und vergleichen die Anzeige mit dem tatsächlichen Gewicht. Die sollten jetzt ziemlich übereinstimmen. Wenn nicht müssen die mechanischen Abmessungen der Waage auf Richtigkeit geprüft und die einzelnen Meßzellen nochmal kalibriert werden. Am besten man überprüft die Waage mit einem Modell dessen genaues Gewicht und Schwerpunkt bekannt sind. Man kann die Waage auch mit einem rechteckigen Holzbrett, dessen Gewicht und Schwerpunkt bekannt sind, prüfen. Das ist wohl am einfachsten.

Jetzt bleibt nur noch übrig die Elektronik Komponenten und die Verkabelung adequat zu schützen. Ich habe Balsaholzstreifen und Plättchen bündig in die Kabelkanäle und Vertiefungen eingelegt und diese dann mit Tesastreifen abgeklebt. So kommt man für eventuelle Reparaturen jederzeit wieder an die Komponenten.

Damit ist das Bauprojekt Elektronische Schwerpunktwaage abgeschlossen. Ich hoffe der Nachbau hat Spaß gemacht und konnte mit Erfolg beendet werden.

 

Gruß erstmal   Stefan Köhler

 

 

 

 

 

   

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